Waschmaschine

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Die Maschine grundsätzlich voll beladen – das haben wir alle schon gehört (Das maximale Füllgewicht ist übrigens in den Produktunterlagen und auf dem EU-Label angegeben). Doch was mache ich, wenn ich nicht genügend Wäsche habe und mein Lieblingsteil unbedingt sauber werden muss?

Bei den meisten modernen Geräten gibt es die Programmfunktion „1⁄2“. Sie reduziert bei halber Beladung den Wasser- und den Energieverbrauch. Aber Vorsicht: Der Verbrauch wird nicht auf die Hälfte reduziert! Wer sparen will, sollte deshalb gerade die halben Portionen äußerst selten verwenden. In einigen modernen Maschinen gibt es sogar eine automatische Beladungskontrolle, die die zugeführte Wassermenge kontrolliert oder eine so genannte „Fuzzy-Logik“, die die Waschmittelmenge nach eingegebenem Verschmutzungsgrad automatisch regelt. Der Kochwaschgang wird heute nur noch in den seltensten Fällen benötigt (Krankheit, Berufskleidung), moderne Waschmittel kriegen leicht verschmutzte sowie farbige und synthetische Textilien schon bei 30 oder 40 Grad sauber, hygienisch und porentief rein. Bei sehr hartnäckiger Verschmutzung empfiehlt sich eine Waschtemperatur von 60 Grad, aber nicht mehr. Das lohnt sich, denn je höher die Waschtemperatur, desto höher ist logischerweise der Stromverbrauch. Wascht ihr eure Wäsche anstatt 60 mit 40 Grad, spart ihr die Hälfte an Strom, wascht ihr sogar nur bei 30 Grad spart ihr sagenhafte zwei Drittel! Für echte Sparfüchse: Flecken vorher behandeln und auf das Vorwaschprogramm verzichten, spart euch weitere 20 Prozent Energie. Auch Schonwaschgänge sind teuer. Sie verbrauchen fünf Mal so viel Wasser und ca. vier Mal so viel Strom wie die herkömmlichen Programme.