
Wichtigste Voraussetzung für energiesparendes Kochen auf dem Elektroherd ist die Benutzung von geeignetem Kochgeschirr:
Edelstahltöpfe strahlen weniger Wärme nach außen ab als Emailletöpfe.
Ein guter Topfboden ist in kaltem Zustand leicht nach innen gewölbt. Erst im heißen Zustand dehnt er sich nach außen, so dass ein optimaler Kontakt mit der Kochstelle erfolgen kann. Damit ist eine schnelle Wärmeübertragung mit einer kurzen Ankochdauer und geringem Stromverbrauch gewährleistet
Beim Kochen und Braten zählt vor allem Augenmaß: ein kleines Pfännchen gehört nicht auf die größte Kochplatte – damit geht unnötig Wärme und Energie verloren. Ist dagegen die Kochplatte um einiges kleiner als der Topf darauf, dauert das Ankochen viel zu lang. Als Faustregel gilt: die verwendeten Töpfe bzw. Pfannen sollten max. 5 mm kleiner bzw. 10 mm größer als die beheizte Kochzone sein.
Jeder Zentimeter, den der Topf kleiner als die Herdplatte ist, führt zu 20 –30% Mehrverbrauch.
Langkochende Gerichte (ab ca. 20 min Garzeit) in einem Schnellkochtopf zubereiten, das spart 50% an Zeit und 30% an Strom.
Regelmäßig Topfböden und Kochplatten reinigen! Damit ist eine optimale Wärmeübertragung gesichert und keine Energie geht verloren.