Verwende beim Kochen immer einen passenden Deckel für den Topf, sonst entsteht ein großer Stromverlust durch entweichende Wärme. Herdplatte und Topf sollten immer aufeinander abgestimmt werden. Sollte die Herdplatte größer sein als der Topfboden so entweicht an den Seiten teure Energie. Ist der Topf größer, so dauert es viel länger bis das Innere die gewünschte Temperatur erreicht, auch hier wird mehr Strom benötigt. Schalte den Herd bereits vor Ablauf der Kochzeit aus und nutze die Nachwärme.

Die Maschine grundsätzlich voll beladen – das haben wir alle schon gehört (Das maximale Füllgewicht ist übrigens in den Produktunterlagen und auf dem EU-Label angegeben). Doch was mache ich, wenn ich nicht genügend Wäsche habe und mein Lieblingsteil unbedingt sauber werden muss?

Grundsätzlich sollten Kühl- und Gefrierschränke an einem kühlen Platz stehen, das heißt niemals neben Herd, Heizung, Spülmaschine oder in die Sonne.
Damit lässt sich einiges an Strom sparen - beim Absenken der Raumtemperatur schon um 1° C spart man durch die geringere abverlangte Leistung ungefähr 3% bei Gefriergeräten und sogar 6% bei Kühlgeräten. (Mögliche Ersparnis: 15 EUR/Jahr!)

Die Bildung einer Reifschicht an der Innenwand eures Kühlschranks ist ganz normal, doch sobald sich eine Eisschicht (z.B.: durch häufiges Öffnen der Tür) bildet, erhöht sich der Strombedarf. Hier hilft regelmäßiges Abtauen zum effektiven Stromsparen.

Trockner brauchen für dieselbe Menge Wäsche die doppelte Menge Strom wie eine Waschmaschine im Kochwaschgang: Wenn möglich, solltet ihr also die Wäsche anderweitig trocknen. Da aber nicht jeder einen Garten, Wäschekeller oder Ähnliches hat solltet ihr darauf achten, die Wäsche vor dem Trockner in der Waschmaschine gut zu schleudern (mit möglichst hoher Drehzahl), so wird die Trockenzeit verkürzt und die vom Trockner verbrauchte Energie verringert.

Wie alle anderen Haushaltsgeräte, sollte die Spülmaschine nur vollständig gefüllt und im Sparprogramm laufen. Wenn regelmäßig nur kleine Geschirrmengen anfallen, ist das Spülen von Hand stromsparender.
Auch das haben wir nur all zu oft gehört, sind aber zu faul selber abzuspülen.
Was kann man also noch tun, um beim Spülen zu sparen?

Das EU-Label ist ein EU-einheitliches Etikett, mit dessen Hilfe man den Energieverbrauch von Haushaltsgeräten (Kühl- und Gefriergeräte, Geschirrspüler, Waschmaschinen, Wäschetrockner, Waschtrockner, Elektrobacköfen, Raumklimageräte) relativ einfach erkennen kann.
Es zeigt an:
1. Die Effizienzklasse (A – G)
2. Energieverbrauch in kW/h
3. weitere Informationen, die für den Kauf interessant sind